Archiv der Kategorie 'Tradition - Geschichte'


Pfeifsprache Silbo gomero, eine Sprache?

Mittwoch, den 28. Februar 2007
Die Pfeifsprache Silbo Gomero kommt nicht aus einer eigenen Sprachefamilie oder aus einer besondere Ethnik, sondern sie kann in jeder Sprache gepfiffen werden. So der silbo gomero, die Pfeifsprache, die auf Gomera benutzen wird, ist nicht eine Art von Spanisch, sondern man kann sie auf allen Sprache "sprechen". Es sind Pfeiflaute, die die Silben ersetzen, sodass diese Sprache über grosse Entfernungen hinweg gehört und verstanden wird. Wenn man die Pfeifsprache Silbo Gomero zum ersten Mal hört, scheint es wie ein Vogelgesang. Man kann sich in 5 Silben ausdrücken und es gibt keine Buchstaben wie in einer normalen Sprache. Aber dafür kann man die Melodie, den Rhythmus, die Häufigkeit, die Pausen, Intonation und die Dauer des Lautes variieren. Hier kann man sich die Pfeifsprache anhören: El Silbo.mp3 Mehr Infos über die geschützte Pfeifsprache El Silbo.
Autor dieses Eintrages: Chiciña

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Carneval La Gomera 2007

Mittwoch, den 21. Februar 2007
Sozusagen "Live vom Ort des Geschehens" möchte ich kurz vom diesjährigen Karneval auf la Gomera berichten. Es ist ein herrlich bunter Mix kurisoser Kostüme, Figuren und Gestalten. man merkt sofort, dass die Detailliebe der Gomeros keine Grenzen kennt und muss dazusagen, dass das Kostüm (la disfraz) von vielen in Handarbeit gefertigt wird. Dieses Ritual hat Tradition. So treffen sich eine Woche vor dem grossen Geschehen die Familienmitglieder und Freunde regelmässig um fleissig an ihren Verkleidungen zu basteln. Bei den männlichen Besuchern kann man dieses Jahr besonders viele "Rosa Häschen", Bärchen und sonstige Kuscheltiervarianten beobachten. Grossen Anklang fang auch ein perfekt als Michael Jackson verkleideter Vater, der seinem 10 jährigen Sohn ständig Geldscheine und Schokolade in die Taschen steckte....Nun gut, über Geschmack lässt sich streiten, ich habe mich köstlich amüsiert. Das Hauptgeschehen spielt sich in San Sebastian und ...


Laurisilva – kanarischer Lorbeerwald

Freitag, den 2. Februar 2007
Laurisilva: Der Laurisilva, der "Wald des Lorbeers", besteht aus mächtigen Lorbeerbäumen, Baumheide und zahlreiche weitere Pflanzen wie weißes Heidekraut, Erdbeerbäume und vielen endemischen Pflanzen wie die "Visnea Cocanera".
La Gomera - Der Lorbeerwald Laurisilva

Der Lorbeerwald Laurisilva auf La Gomera
Der Wald bildet ein üppiges und einzigartiges Ökosystem und ist Teil des Nationalpark Garajonay. Die Nebelwolken ermöglichen die Existenz vieler Moose und Flechten. Die Luft wirkt sehr rein, kühl und ist angenehm zum Atmen und es ist fast immer neblig. Dieser dichte und feuchte Nebelwald gilt das Überrest der subtropischen Wälder, die vor vielen hundert Jahren (genauer gesagt im Tertiär) große Teile des Mittelmeerraumes bedeckten. Automatisch fühlt man sich in der Zeit zurückversetzt. Die Bodenknappheit auf La Gomera zwang die Bauer, Stufen in die Bergen hauen. Diese ist eine beeindruckende Landschaft und das Ergebnis von großen ...


La Gomera: Baile del Tambor – Trommeltanz

Mittwoch, den 24. Januar 2007
Die "El Baile del Tambor" oder der Trommeltanz werden mit Trommeln und Chacaras gespielt. Die Art, wie die Trommeln geschlagen werden und den Rhythmus bilden, ist die originale, traditionelle und charakteristische Folklore von La Gomera. Dieser monotone, rhythmusbetonte Tanz wird oft bei religiösen Fiestas gespielt. Es wird auch gesungen, die ganz besondere Spezialität Gomeras, die nur hier auf der Insel vorkommt, ist das Singens alter Erzählungen - begleitet von den Trommeln. Und die Gomeros leben diesen Tanz mit Leib und Seele! Die charakteristische Grundlage des Trommeltanz ist die "Mudanza" (Umzug): In diesem Tanz kann sich jede einzelne Person bewegen, wie sie sich fühlt und was sie fühlt. Es gibt freie individuelle Expressionen, die jeder ausdrückt wie er möchte! Die Baile del Tambor ist ein wechselnder, dynamischer Tanz, der körperliche Kreativität erfordert, um ihm zu folgen! Man kann diesen Tanz ...
Autor dieses Eintrages: Chiciña

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Legende des Nationalpark Garajonay

Samstag, den 13. Januar 2007
Der Nationalpark Garajonay ist mit 1487 m der höhe Punkt der Insel La Gomera. Der Naturpark nimmt 10% der Oberfläche der gesamten Insel ein und er ist im Jahr 1986 zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt geworden. Seine Name rührt von einer Legende her, die erzählt, daß zwei Liebende mit den Namen Gara und Janay, Selbstmord auf diesem Gipfel begangen haben, weil ihre Familien nicht wollte, dass die beiden heiraten. Gara war Prizessin von Agulo, der Ort des Wassers und Janay war von Teneriffa, der Insel des Feuers. Deswegen konnte die Ehe nicht gut sein ... Das ist Liebe... oder??? ;)

Nationalpark Parque Natural Garajonay, La Gomera

Im Nationalpark Garajonay
Autor dieses Eintrages: Chiciña

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Chácaras – Instrument von La Gomera

Mittwoch, den 27. Dezember 2006
La Chácara (ich weiss keine Übersetzung, ich glaube es gibt gar keine...) ist ein Instrument, daß eng mit der Tradition und Folklore der Insel La Gomera verbunden ist. Es ist ähnlich wie eine Kastagnette, aber Grösse und Form sind anders. Auf La Gomera sind die Chácaras ziemlich gross, sie sind ein bisschen größer als die Hand dessen, der das Instrument spielt! Es gibt zwei Arten von Chácaras: Ein "Macho" (was heisst: starker Mann, Haken oder Männchen): Es ist größer und klingt rauher. Der "Macho" muß den Rhythmus tragen. Das andere heisst "Hembra" (Mutterteil, Mädchen, Weibchen). Es erzeugt den Ton! Dieses Instrument wird nur zum Spielen der traditionellen Musik auf den Inseln La Gomera und El Hierro benutzt: ..der “folklore de tambor”! (Trommelfolklore)
Autor dieses Eintrages: Chiciña

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Picknickplätze

Samstag, den 16. Dezember 2006
Am Sonntag ist für die Einwohner auf La Gomera Familientag! Oft fährt die ganze Familie hoch in die Berge zu einem der Picknickplätze zum Grillen. Aber auf einem Picknickplatz wird nicht nur gegessen, sondern gelebt: Die Kinder spielen, die Erwachsenen reden, manche entspannen und genießen die Sonne,... Aber bei dem ganzjährig guten Wetter gewöhnt man sich solch ein Outdoor-Leben gerne an ;-) Einer der meistbesuchtesten Picknickplätze befindet sich am Garajonay, dem höchsten Berg von La Gomera.


Miel de Palma

Sonntag, den 10. Dezember 2006
Miel de Palma stellt man auf mehreren kanarischen Inseln her, u.a. auf La Palma und auf La Gomera. Dieser Palmensaft, der "Honig der Palme" wird geerntet, indem man ein Loch in den Stamm der Palme schlägt, und dann den Saft ausfließen lässt. Anschließend wird dieser Saft gekocht und man hat den Miel de Palma, der Bestandteil vieler Desserts ist! Da das Loch im Stamm der Palme sich sehr schnell wieder schließt (über Nacht), muß man es täglich erneuern, solange man die Palme erntet. Zwischen den Ernten braucht die Palme eine lange Ruhepause, um sich wieder zu erholen. Der Palmenhonig ist der gesund, ich habe mal gelesen, daß viele Mineralstoffe und Vitamine enthaltne sein sollen. Ich muß das nochmal nachschlagen... Mehr Infos hier auf unserer Detailseite: Palmenhonig von La Gomera
Autor dieses Eintrages: Chica

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