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La Gomera aktuell

Reisebericht La Gomera

Reisebericht Gomera Urlaub – Insel-Hopping inklusive

Letzten Sommer überlegten mein Freund und ich, wo wir denn am liebsten unseren Sommerurlaub verbringen würden. Die Auswahl fiel wie immer sehr schwer. Wir wussten allerdings, dass es uns nach Spanien verschlagen würde, da wir beide von Land und Leuten sehr angetan sind und bereits vor Jahren schon auf Formentera und Ibiza waren. Besonders gut gefällt uns an Spanien, dass das Klima sehr mild ist, Flora und Fauna sehr vielfältig sind und natürlich auch das Essen hervorragend ist. Als Freunde von uns, die ebenso wie wir, sehr sportlich sind bzw. begeistert Mountainbike fahre, von ihrem Urlaub auf La Gomera erzählt haben, war für uns sofort klar, da müssen wir auch hin.

Tags darauf buchten wir einen Flug von München nach Teneriffa, denn von dort aus gelangt man dann mit einer Fähre zur wunderschönen Insel La Gomera. Die spanischen Insel La Gomera ist wirklich ein wahres Eldorado für sportliche Urlauber ist, die fernab vom Trubel ihren Urlaub in vollen Zügen genießen möchten. Ich würde La Gomera auch durchaus als wildromantische Insel bezeichnen, die sich ihren authentischen Charakter sehr gut behalten hat. Wir beide sind auch sehr abenteuerlustige Menschen und kamen auf der Insel La Gomera voll auf unsere Kosten.

Das Schöne am Urlaub war auch, dass wir auch zuvor zwei Nächte auf Teneriffa verbracht haben und erst dann mit der Fähre nach La Gomera weitergefahren sind. So hatten wir eine Art Insel-Hopping inklusive.

La Gomera ist eine sehr charakterstarke Insel, da zum einen die gigantischen Felsmassive und die tiefen Schluchten wahnsinnig beeindruckend sind und andererseits findet man auf der Insel herrliche Täler und Wälder mit einer beeindruckenden Flora und Fauna. Was bei diesem wunderbaren kanarischen Klima so alles wächst und gedeiht…

Wunderschön ist auch der Nationalpark „Garajonay“, der einem eine intakte Umwelt vor Augen führt und sich in der Mitte der Insel befindet. Ein Führer, der mit uns durch den Nationalpark streifte, erzählte uns, wie es zu dem Namen „Garajonay“ gekommen war. Der Name entstand, weil einst die Prinzessin der Insel namens Gara mit ihrem Geliebten Jonay in ein Hochland floh, um sich vor bösen Familienkämpfen zurückzuziehen. Dort im Regenwald schworen sie sich ewige Liebe. Die beiden starben, wenn ich richtig verstanden habe durch Selbstmord.
Daher bekam der Nationalpark deren Namen.

Da wir uns in ein kleines Ferienhaus eingemietet hatten, sind wir während unseres Aufenthalts auf La Gomera immer wieder mal essen gegangen oder haben uns selbst den herrlich schmeckenden Serrano Schinken mit Melone hergerichtet.

Sehr gerne haben wir auch im Restaurant Casa Efigenia La Montana gegessen, dass sich in Las Hayas im Valle Gran Rey befindet. Hier bekommt man herrliche gomerische Spezialitäten und auch das Ambiente mit den vielen Eukalyptusbäumen ist wunderbar.

Besonders hingerissen waren wir natürlich auch von den malerischen kleinen Dörfern und von den urigen inseltypischen Dorftavernen, in denen man zwischendurch eine kleine Mahlzeit zu sich nehmen konnte.

Wir hatten uns ja auch Mountainbikes ausgeborgt, um damit die Insel zu erkunden. Dabei haben wir allerdings versucht, nicht in die Mittagshitze zu kommen, da ansonsten die Radtour etwas sehr mühsam wird. Herrlich war auch unsere Wanderung an der imposanten Nordküste in der Gegend von Las Rosas und die durch den Regenwald Gomeras, alleine der Duft der Kiefernwälder ist einfach berauschend. Unvergesslich sind natürlich auch die vielen Aussichtspunkte auf der Insel.

Nachdem Gomera ja die zweit kleinste der kanarischen Inseln ist, schafft man es bei einer Woche Urlaub natürlich sehr gut, die Insel gründlich zu erkunden. Die Insel selbst hat einen vulkanischen Ursprung und dies zeigt sich auch darin, dass man auf der Insel La Gomera viele Obstplantagen bzw.
viel Grünes findet.

Im Norden der Insel werden die Bäume sogar bis 30 m hoch. Faszinierend fanden wir auch den wirklich märchenhaften Lorbeerwald El Cedro.
Man wird hier auf der Insel mit derart vielen herrlichen Düften konfrontiert, dass es ein wahres Fest der Sinne ist.

Wir haben unseren Urlaub auf La Gomera sehr genossen und würden diese Insel auf jeden Fall weiter empfehlen, sowie auch selbst nochmal besuchen.

Obwohl wir nur kurze Zeit auf der Insel waren, haben wir doch sooo viele nette Leute unterwegs kennengelernt. Neben den Menschen hat uns die Landschaft von La Gomera fasziniert. Alles ist grün, überall sieht man Natur und Palmen.

Reisebericht, Ausflug nach Agulo auf La Gomera

Spät abends sind wir nach Agulo gekommen, als wir im Norden Gomeras mit unserem Mietwagen auf der Hauptstrasse von Hermigua Richtung Vallehermoso gefahren sind. Man sieht auf der Fahrt hinunter zum Ort Agulo noch andere kleine Orte der Gemeinde Agulo. Es war schon fast ganz dunkel, aber trotzdem genossen wir unsere Fahrt durch die vielen Kurven hinunter Richtung Meer und Agulo.Dort war unsere Insel-Rundfahrt beendet.

Es gibt in Agulo auch Restaurants und Bars, so daß wir uns nach einem langen Ausflugstag mit Tapas stärken konnten.

Durch die gemütlich warmen Lichter konnten wir trotz der fortgeschrittenen Uhrzeit noch Agulo und die Nachbarorte anschauen. Die ganze Umgebung hat uns total gut gefallen.

Besonders begeistert hat mich der Nationalpark, welcher inzwischen auch zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.  Beim nächsten Mal werden wir uns auf jeden Fall mehr Zeit für den Urlaub nehmen, zum Beispiel wollen wir uns den Zedernwald Bosque del Cedro genauer anschauen, der auch im Parque Nacional de Garajonay (Nationalpark Garajonay) liegt.
Obwohl Gomera nicht groß ist, gibt es so vieles, was man beim ersten Besuch noch nicht gesehen hat…

Wir hätten nicht gedacht, daß uns La Gomera sooo gut gefällt!

„Die Welt ist so groß! Wieso sollte man einen Ort mehrfach bereisen?“ Das war meine Devise, bevor ich auf die zauberhafte Insel La Gomera gekommen bin.

Mein La Gomera Reisebericht wäre nicht komplett, wenn ich nicht kurz auf die Insel La Gomera selbst eingehen würde, die ja recht klein ist, d.h. an ihrer breitesten Stelle ist sie 25 km breit. Das tut ihrem ganz besonderen Charme aber keinen Abbruch – im Gegenteil.